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Milchstraße über der Lippe

Ganz schwach ist in diesen Tagen noch die Milchstraße über der Lippe zu bewundern - allerdings dürfte man sie mit bloßem Auge kaum sehen: Die Lichter der Städte und Dörfer erhellen den Nachthimmel so sehr, dass das fahle Leuchten der Milchstraße ziemlich verblasst.

Abhilfe schaffen Zeitraffer, bei denen der Fotograf jedes Bild bis zu 30 Sekunden lang belichtet. Dann muss man noch ein wenig an Kontrast und Farben drehen, und die Milchstraße wird sichtbar - beinahe überstrahlt von den Lichtern Herzfelds.

Wer einen Film dreht, der benötigt natürlich mehr als ein einzelnes Bild: Jede Sekunde des Films "An den Ufern der Lippe" besteht aus 25 bis 50 Bildern. Um also den Sternenhimmel per Langzeitbelichtung und Zeitraffer aufzuzeichnen, muss der Kameramann mindestens etwa 12 Minuten warten.

Dafür entsehen aber auch ungewöhnliche Aufnahmen, die allein schon dadurch faszinieren, dass sie Unsichtbares sichtbar machen.